Ich liebe Astrologie, dieses über Jahrtausende gewachsene allumfassende Wissen um die Zusammenhänge von Himmel und Erde, Oben und Unten.

Ich spreche gerne mit Menschen über ihr Horoskop, erkläre den Aufbau und die Bedeutungen. Am spannendsten finde ich die Momente, wo Erkenntnis stattfindet: „Ach ja, jetzt verstehe ich besser, warum ich hier immer Stress habe, warum ich mich unverstanden fühle, warum wir nicht zueinander passen“, etc.

Ich bin immer gerne dabei, mich mit anderen über Zusammenhänge, Methoden, Hintergründe, Deutungstechnik und Software auszutauschen und mein gesammeltes Wissen weiter zu geben.

Mit 17 Jahren begegnete mir die Astrologie in Form meines ersten Astrologie-Buches in einer öffentlichen Bibliothek und ist seitdem Teil meines Lebens. Warum ich die Astrologie einfach liebe – das erfährst Du hier:

1. Ich kann mich selber annehmen, so wie ich bin

Astrologie gibt mir Klarheit. Nicht dadurch, dass sie mir sagt, wie ich bin, sondern indem ich mich in den Energien der Zeichen und Planeten wiederfinde. Mein komplexes, widersprüchliches Wesen wird dort gespiegelt und meine Wesensanteile werden in Beziehung gesetzt. Es hilft mir, mich zu verstehen und mich anzunehmen. Ich bin ein Mensch unter Menschen. Ich bin ein einzigartiger Mensch unter einzigartigen Menschen. Jeder ist auf seine ganz eigene Art “anders” und wertvoll. Jeder ist Teil der wundervollen Vielfalt unserer Welt, unserer Erde.

Dieses Erkennen lässt mich Frieden schließen mit meinen Unzulänglichkeiten, mit meiner hohen Empfindsamkeit und holt mich raus aus dem Gefühl der Sinnlosigkeit und des Getrenntseins. Ich kann meinen Blick auf das große Ganze richten, meine Sehnsucht nach der Erlösung meines Weltschmerzes spüren und meine Liebe. Ich entspanne mich.

Dadurch komme ich bei mir an, zentriere mich, suche mich nicht im Außen und vergleiche mich nicht mehr mit den anderen, die vermeintlich erfolgreicher, besser, kompetenter sind. Ich Bin einfach Ich.

2. Ein Mondtagebuch zu führen hat mein Leben verändert

Eine Zeit lang habe ich ein Mondtagebuch geführt – ich habe jeden Tag kurz notiert, wie ich mich fühlte und was an dem Tag so los war. Danach habe ich die Ereignisse und meine Befindlichkeiten in Beziehung zum Mondstand analysiert. Ein Resultat war, dass die Stunden, wo der Mond meine Uranus/Pluto/Mond-Konstellation in meinem Geburtshoroskop aktiviert, besonders prädestiniert sind für heftige Auseinandersetzungen mit meinem Mann. Mit diesem Wissen gehen wir heute solche Zeiten rücksichtsvoller und mit mehr Leichtigkeit an.

Die Untersuchung des Mondzyklus halte ich gerade für Menschen mit einer Mondbetonung im Horoskop für besonders hilfreich.

3. Astrologie wurde von der Menschheit erschaffen

Das astrologische Wissen ist über Jahrtausende durch Beobachtung und Erfahrung gewachsen. Es ist ein Wissen, das der Menschheit gehört und frei zugänglich ist. Astrologie umfasst alle Erscheinungen des Lebens durch die der Schöpfung zugrunde liegenden Urprinzipien und durch Archetypen. Die 12 Tierkreiszeichen entsprechen den Urprinzipien und die Planeten den Archetypen.

Niemand kann sich den Begründer der Astrologie nennen, nach dessen Richtlinien ich arbeiten muss. Ich bin nicht an eine Schule oder Richtung gebunden. Ich bin frei in der Erforschung und Anwendung der Planetenprinzipien und Zeichenenergien.

4. Astrologie ist umfassend und nicht wertend

Je länger ich mich mit Astrologie befasse, begeistern mich zwei Dinge besonders: Alle Facetten und Bereiche des Lebens sind in dem System von Planeten, Zeichen und Häusern enthalten. Die Zeichen und Häuser bilden ein Rad des Lebens. Die bildhafte Sprache ist beschreibend und nicht wertend. Sie ist unabhängig von Kultur, Religion, Moral, Rasse und Geschlecht – diese Faktoren setzen Wertmaßstäbe und kommen erst ins Spiel, wenn das Horoskop in Beziehung zum Lebensumfeld gesetzt wird.

Die Beschäftigung mit der Astrologie hat mein Weltbild verändert. Sie ist mein bevorzugtes Tool für Selbsterkenntnis und seelisches und persönliches Wachstum.

5. Es gibt Antworten auf Fragen nach dem Warum

Viele Menschen fragen sich, warum passiert mir das? Warum kann ich das nicht überwinden ? Warum klappt das nicht? und sie strampeln sich ab, ihre Ziele zu erreichen oder irgendwelchen Leitbildern zu entsprechen. Wenn sie dann in ihrem Horoskop sehen, wie sie eigentlich gestrickt sind und welche Alternativen sie haben, können sie sich von ihren Leitbildern lösen.

Ich liebe es, diese Zusammenhänge zu ergründen und meine Klienten darin zu bestärken, ihre Kraft und ihre Herausforderungen anzunehmen und authentisch zu werden.

Unser Verstand will mitgenommen werden. Er verlangt nach Erklärungen und Begründungen. Wenn er zufrieden ist, unterstützt er unsere Veränderungen und Absichten. Und die Astrologie liefert mögliche Antworten, die unseren Verstand mitnehmen. Hier ein Beispiel, wie das funktioniert:

Ein Mann leidet unter gesundheitlichen Problemen, die sich nur langsam bessern oder wo scheinbar kein Kraut gegen gewachsen ist. Astrologisch betrachtet zeigt sich ein Saturn-Transit über sein 6. Haus, das bedeutet eine längere Phase (also viele Monate bis 3 Jahre) von gesundheitlichen Problemen, die sich eher chronisch äußern. Eine schnelle Heilung ist nicht zu erwarten, es ist eher viel Geduld, Achtsamkeit und Disziplin über einen langen Zeitraum erforderlich.

Es könnte sich z. B. um ein großes Übergewicht handeln, das mit Änderung der Ess- und Lebensgewohnheiten, täglicher Bewegung und Mindset-Arbeit reduziert werden kann. Wenn der Mann dann weiß, warum es wahrscheinlich länger dauern wird, kann er sich darauf einstellen und entscheiden, wie er damit konstruktiv umgeht. Er kann die Geschichte auch aussitzen, also nichts tun und derweil weiter leiden.

6. Astrologie ist erfahrbar und nicht nur intellektuell erfassbar

Ich schätze die vielen Möglichkeiten, astrologisch zu arbeiten. Besonders die kreativen Ansätze aus der erfahrbaren Astrologie, dem Astrodrama und dem Bereich der Fantasiereisen liebe ich, um die verschiedenen Urprinzipien und Archetypen nicht nur auf der intellektuellen Ebene zu belassen.

Über Musik, Tanz, Bewegung, Darstellung, Rollenspiele, Malerei, Filme und Geschichten prägt sich das Wissen über die Zeichen, Planeten, Häuser und Aspekte noch einmal ganz anders ein, als durch Definitionen und Beschreibungen, die hauptsächlich unseren Geist und Verstand ansprechen.

Ich arbeite sehr gerne mit geführten Fantasie- oder Traumreisen, um damit die Planeten in Zeichen und Haus bildhaft und emotional erfahrbar zu machen.

7. Astrologie wirkt transformativ

Die Astrologie, die sich mit Geburtshoroskopen beschäftigt, geht es vor allem um Fragen wie

  • Wer bin ich?
  • Was ist meine Lebensaufgabe, meine Berufung?
  • Warum passiert das gerade?
  • Was bedeutet es?
  • Wann wird sich das manifestieren?
  • Wie wird es weiter gehen?

Sich selbst verstehen zu lernen, das eigene Sein und Handeln reflektieren und die Erkenntnisprozesse, die durch eine Horoskop Analyse angestoßen werden, können viel Veränderung bewirken. Ich biete an, noch tiefer zu gehen.

Planeten als innere Anteile zu begreifen, die miteinander kooperieren oder sich widersprechen, kann man sehr schön gemäß der Arbeit mit dem Inneren Team oder Elementen aus der Gestalttherapie erfahrbar machen und Frieden ins System bringen. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn man sich innerlich zerrissen fühlt, oder unterschiedliche Bedürfnisse unter einen Hut bringen will.

Um die Veränderungsprozesse zu unterstützen oder gar erst zu ermöglichen, liebe ich es, mit Methoden wie MindFlow und Emotionscode zu arbeiten, um Blockaden auf energetischer Ebene zu lösen.

Wer bin ich? Was bin ich? Es fällt mir schwer, darauf zu antworten. Ich habe das Gefühl, ich definiere mich immer wieder neu. Ich bin so Vieles. Manches davon tritt irgendwann in mein Leben und verabschiedet sich nach ein paar Jahren wieder. Nicht so die Astrologie. Sie begleitet mich schon seit mehr als 30 Jahren und lässt mich nicht los. Es ist so, als gäbe es da noch etwas zu erledigen oder zu entdecken oder zu lernen. „Gib nicht auf!“ ist ein Motto von mir und so bleibe ich dabei, bis ich ganz satt bin von der Astrologie und sie mich loslässt.

  1. 1980 und 1983: Einen jungen Baum verpflanzt man nicht – Meine ersten 14 Lebensjahre wachse ich in einem kleinen Ort im Bergischen Land auf. Dann ziehen meine Eltern mit uns nach Leverkusen und ich muss die Schule wechseln. Drei Jahre später dann noch einmal, diesmal auf ein Dorf in der Voreifel, was ich persönlich noch schlimmer finde. Für mich ist es definitiv eine harte Erfahrung.
Kindheit bis 14 Jahre
  1. Herbst 1983: Mein allererstes Astrologiebuch weckt meine Leidenschaft – Als Bücherwurm verbringe ich Freistunden in der Stadtbücherei neben meiner Schule. Dort entdecke ich meine Liebe und Faszination für die Astrologie. Ich errechne mir selber mein eigenes Horoskop. Mein Leben bekommt eine neue Ausrichtung und Sinn.
  2. 1985: Ich will Astrologin werden. Das Abitur steht an und ich muss mich entscheiden, was will ich danach machen? Ich schreibe eine Astrologieschule in der Schweiz an. Doch die Ausbildung kostet sooo viel und ich kann mit Archetypen und Psychologie nichts anfangen, es sind noch Bömische Dörfer für mich. Also entscheide ich mich für ein Mathematik-Studium, weil – Mathe kann ich gut.
  3. Ende der 80-er: In der Welt der Zahlen ist alles wohldefiniert – Ich studiere Mathematik mit Nebenfach Informatik. Stundenlang liebe ich es, an Beweisen herumtüfteln und Gleichungen lösen. Analysis ist mein Lieblingsfach. Logisch und strukturiert zu denken lerne ich hier und bin darin richtig gut. Waren die Astrologen von früher nicht auch gleichzeitig Mathematiker?
Studentenzeiten 1989
  1. 1991: Mathe und Informatik bitte nicht für immer – Mathe ist mein Ding, aber einen Beruf in der IT für die nächsten 40 Jahre kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Da gibt es doch im Leben noch so viel Interessanteres zu entdecken! Zum Beispiel Meditation und Selbsterfahrung. Ich beschließe, später will ich auf jeden Fall mit Menschen arbeiten. Doch erstmal arbeite ich in der Softwareentwicklung und gründe eine Familie.
  2. 1992: Vater Mutter Kind – Für Krebse ist die Familie bekanntlich sehr wichtig, so heißt es. Ja, das kann ich bestätigen. 1991 geht es Schlag auf Schlag und zwei Jahre später sind wir eine vierköpfige Familie. So schnell geht das und das Leben nimmt eine völlig andere Richtung.
  3. April 1997: Astrodrama im Bildungswerk Aachen – Es ist soweit, die Zeit ist reif und ich gehe zum ersten Mal zu einer richtigen Astrologin, nämlich zu Petra Niehaus in Aachen. Und es gibt eine Ausbildung in Aachen bei ihr und der Astrologin Ingrid Werner, Welch ein Glück! In drei Jahren Ausbildung studiere ich nicht nur die Bedeutung der Zeichen, Planeten und Häuser, sondern wir erfahren die Energien über kreativen Ausdruck, Elemente des Astrodrama und wir „spielen“ unsere Horoskope. Was für eine schöne, intensive Zeit!
Bei Horoskop-Inszenierungen im Astrodrama 1999
  1. 1999: Schubladen-Denken und Zweifel – Nach der Ausbildung untersuche ich alle Horoskope meiner Familie, Freunde und Bekannten. Bei einer meiner Horoskop-Analysen lerne ich, wie wichtig die genaue Geburtszeit ist. Denn nachdem wir das Horoskop zusammen besprochen haben, stellt sich einige Monate später heraus, dass meine Bekannte etliche Stunden später geboren war, als sie mir zuvor mitgeteilt hatte. Ihr müsst wissen: Das ändert das ganze Horoskop. Zweifel an der Aussagekraft der Astrologie machen sich breit.
  2. 2000: Abstecher in die spirituelle Welt – Ich bekomme die Nase an eine Gruppe spirituell Suchender und versuche herauszufinden, ob es die Methode „Schnipp – und die Blockaden sind weg“ wirklich gibt. Ich verrate es gleich: das ist eine Illusion. Immer auf der Suche nach Erlösung erprobe ich Meditation, Energie- und spirituelle Arbeit. Sogar bis Indien komme ich, aber die Astrologie hat Große Pause. Ab und zu luge ich natürlich doch in die Astrobücher der Buchhandlungen.
Nach meiner ersten Indienreise 2004
  1. 2005: Planetenreisen bringen es nicht – Mit geführten Meditationen, so lerne ich, kann ich ja überall hin reisen, also auch zu den Planeten. Da liegt es nahe, das mit der Astrologie zu verbinden. Doch auch das überzeugt mich nicht, ich jedenfalls kann nicht viel damit anfangen. Geführte Meditationen anzuleiten, setze ich jedoch auf die Liste meiner Skills.
  2. 2005: Eine Lesung aus der Palmblattbibliothek – Meine Indienreise führt mich in Bangalore zu einem Palmblatt-Astrologen. Die Bibliothek mit den Palmblättern bekomme ich zwar nicht zu sehen, aber der Astrologe klärt mich über meine vergangenen Leben auf; auch mal interessant. Meinem Mann prognostiziert er eine glänzende Karriere; damit hat er ins Schwarze getroffen. Interessant: dies ist mein Erstkontakt mit der vedischen Astrologie.
  3. 2008: Landung auf der Erde – Eine Entscheidung steht an. Gehe ich weiter meinen „spirituellen“ Weg und riskiere damit, meine Familie zu verlieren? Ich entscheide mich für meine Familie – eine gute Entscheidung. Als Unterstützung bekomme ich unvermittelt ein Jobangebot und eine Putzfee (was für ein Geschenk). Für die nächsten acht Jahre steige ich wieder in die Arbeit mit Bits und Bytes ein, diesmal im Testing und Qualitätsmanagement.
Mai 2013 in Bergamo
  1. 2014: Nicht meine Welt – Nach 6 Jahre angestellt in der IT fühle ich mich unerfüllt, energielos und unzufrieden. Ich suche eine bekannte Astrologin auf, denke, die weiß ja nun gar nichts von mir. Dennoch liest sie in meinem Horoskop das gleiche, was andere mir zuvor auch gesagt haben. Ich fange wieder an, mich ausgiebig mit Astrologie zu beschäftigen. Erfreut stelle ich, fest, dass man sich in der Welt der Astrologen in den letzten Jahren die alten Quellen ausgegraben und altes Wissen ans Licht gekommen ist: Die Traditionelle Astrologie.
  2. 2016: Können Himmel und Erde zusammenkommen? – Ich wage einen Cut, kündige meinen Job und bereite mich auf meine Selbstständigkeit als Astrologin und Lebensberaterin vor. Zwei Semester Fortbildung in Traditioneller Astrologie in Berlin liegen hinter mir und erste Erfahrungen mit Klienten vor mir. Zudem habe ich einen Floh im Ohr. Der möchte, dass ich den kleinen Heilpraktiker mache, also den Heilpraktiker für Psychotherapie.
Ein Frauenkopf mit Perücke
Von Weibsbilder – entstanden 2016 auf einem Workshop des Frauennetzwerks Aachen
  1. 2017: Jyotisha – Das Licht der Veden – Während ich also Richtung Heilpraktiker-Prüfung marschiere, juckt es mich in den Fingern, mir einen Einblick in die Vedische Astrologie (Jyotisha) zu verschaffen. Ich buche einen Online-Kurs bei Rafael Gil Brand. Das bedeutet Umdenken, vertrautes Wiedersehen mit der indischen Kultur und viel, viel Üben.
  2. 2018: Der kleine Heilpraktiker – Meine Konzentration ist auf die Heilpraktiker-Überprüfung gerichtet und Kurse in Traumaheilung bei Dami Charf.
  3. 2020: Aufräumen und Wachsen – Während der Pandemie lerne ich den Emotioncode und MindFlow kennen, beides Tools zum Auflösen von Blockaden. Also löse ich fleißig alles auf, was mich daran hindert, meinen Traum zu verwirklichen – erfolgreich als Coach und Astrologin zu arbeiten.
Online Arbeiten via Zoom
  1. April 2022: Netzwerken zahlt sich aus – Ich werde gefragt, ob ich für eine Gruppe von Gesundheitsberatern einen Astrologie-Vortrag halten will. Es reizt mich und ich sage zu. Mir wird klar, dass ich schon soo viel Wissen habe, und mich immer wieder darauf besinnen muss, was für Anfänger wissenswert ist. Der online-Vortrag ist erfolgreich und daraus ergibt sich die Idee, einen Astrologie-Kurs auf die Beine zu stellen. Ich habe Feuer gefangen.
  2. Heute: Ich bin Astrologin – Immer auf der Suche nach Erkenntnis und der Essenz unterstütze ich Menschen im Prozess der Selbsterkenntnis und Persönlichkeitsentwicklung als Astrologin. Ich habe in mir so viel Know-How zur Astrologie angesammelt, dass ich gerne andere bei ihren Fragen, auch technischer Art, zur Astrologie unterstütze. Mein Herzens-Projekt: Ein Online-Starter-Kurs für Astrologie-Interessierte!